wichtige Mitteilung
kein Föllig Gemüse 2026
Wir sind während Corona recht unverhofft zu Landwirten geworden und haben mit viel Elan, Zeit und Geld eine stillgelegte Gärtnerei reaktiviert. Und auch wenn wir mit sehr viel Wehmut auf alles Geschaffene blicken, müssen wir uns nach 5 Jahren wohl leider eingestehen, dass einfach zu viele Punkte für einen Weiterbetrieb leider nicht passen: Grund, aber Pachtgrund. Infrastruktur, aber alte Infrastruktur. Wohnsitz, aber nicht Hauptwohnsitz. Einkommen, aber kein Auskommen. Fabian möchte einen seinem vor 2 Jahren abgeschlossenen Masterstudium entsprechenden Job finden und seine Freundin bei Streuobstwiesen und Schafen in Oberösterreich unterstützen. Walter wird sich wieder mehr auf seinen Job als Getränkehändler konzentrieren, bleibt dementsprechend aber Weinbauer in Kleinhöflein.
Hofladen Kleinhöflein
Walter hat lange überlegt, ob er den Hofladen in Kleinhöflein in Kooperation mit einer anderen Gärtnerei nicht weiterführen soll, hat sich mangels Partner:in allerdings nicht drübergetraut, weshalb auch der Hofladen bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Die Familie Klampfer hat die Räumlichkeiten deshalb zur Nutzung als Hofladen ausgeschrieben und Walter könnte sich bei Interesse auch vorstellen, den Laden in Kooperation weiterzuführen. Die alten Kreuzgewölbe haben Charme, die Lage an der Kleinhöfleiner Hauptstraße ist großartig und die Grundinfrastruktur ist bereits vorhanden. Bei Interesse also gern per Mail unter hofladen.kleinhöflein@gmail.com oder telefonisch unter 0650 34 64 484 (Walter) melden.

Dankeschön!
Von Herzen bedanken wir uns bei allen Abonnent:innen für eure Unterstützung – besonders bei jenen, die von Anfang an dabei waren. Eure Treue ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich.
Ein ganz besonderer Dank gilt Robert, der Föllig Gemüse seit Beginn mit außergewöhnlichem Einsatz, großer Pflanzenliebe, Verlässlichkeit und Wertschätzung durch alle Höhen und Tiefen der letzten fünf Jahre mitgetragen hat. Für unzählige Stunden im Glashaus und dazwischen, für kooperative Kommunikation, geistreiche Ideen, deine Begeisterung und liebevollen Austausch: Danke von Herzen.
Martina, danke für deine Bereitschaft, dich im vergangenen Jahr auf all das mit uns einzulassen und Prozesse achtsam mitzuentwickeln. Deine Aufmerksamkeit, Klarheit und Verlässlichkeit waren und sind beeindruckend.
Danke an Monika und Lisa für euren unermüdlichen Einsatz beim Pikieren, Pflanzen, Ernten und in der Abholstation – ohne euch gäbe es deutlich weniger Tomaten und Co. Danke für die gemeinsame Zeit am Feld und im Tun.
Maria-Bettina, danke für die offenen Türen – nicht nur für unsere Abholstation, sondern auch für all die Sorgen und Freuden des Alltags. Wie schön, dass aus Gemüse Freundschaft gewachsen ist.
Danke an Manfred und Kerstin für das großzügige Zur-Verfügung-Stellen eures „privaten Hinterzimmers“, für Geduld, Offenheit gegenüber unterschiedlichen Perspektiven und den gemeinsamen Willen, Wege miteinander zu finden.
Danke an Tommi und Heini für eure bedingungslose Unterstützung mit Wissen und Technik – sie hat uns viele Umwege erspart.
Danke an Peter, ohne den gerade in der Anfangsphase viele Pflanzen verdurstet wären.
Danke an Petra für die vielfache Unterstützung drumherum und das Ermöglichen des Wohnens!
Danke an Roland für die großzügige Unterstützung bei allen technischen Angelegenheiten, deinen Rat und die zur Verfügungstellung deiner Werkstatt für alle Arten von Reparaturen und Lösungen das alte Glashaus in Stad zu setzen.
Danke an alle Freund:innen die uns am Föllig Gemüse Weg unterstützt und begleitet haben. Darunter Helene, Tante Mitzi, Amelie, Mathias, Judith, Flotsch, Julia, Jakob, Chili, Sophia, Tom, Raphi, Bernhard, Moritz, Dominik, Petra, Freya, Selma, Martina, Leo, Katherina, Moni, Ben, Moritz, Stani, Alex, uvm…
Nicht zuletzt danken wir allen Gemüsekistl-Bezieher:innen und Gemüsekund:innen der letzten Jahre – besonders Peter Prieler und Konrad Robitza (Das Robitza), Uli und Saly (BLVB) sowie Vinzenz und Luana Richter (CTP). Euer positives Feedback hat uns durch schwierige Zeiten getragen. Es sind diese resonanten Beziehungen, die unsere Arbeit mit Gemüse so wertvoll machen – und die zeigen, wie wichtig sie auch für eine nachhaltige Lebensmittelpolitik sind.
Wir hoffen, viele dieser Beziehungen fortsetzen zu dürfen – und gemeinsam weiter daran zu arbeiten, dass Gutes Essen für Alle eine Mission bleibt.
euer
Walter & Fabian
